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06.11.2020 (Freitag)

Wochenmarkt

07:00 - 12:00

Stadtplatz Pfarrkirchen

ACHTUNG: An Feiertagen und beim Altstadtfest findet der Wochenmarkt einen Tag früher statt!!!

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07.11.2020 (Samstag)

Nachrichten

Persönliche Worte des 1. Bürgermeisters Wolfgang Beißmann zur aktuellen Lage

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

seit rund sieben Monaten beeinflusst die Corona-Pandemie unseren Alltag und stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen.
Nachdem einschneidende Maßnahmen im Frühjahr diesen Jahres die Infektionszahlen massiv zurückgedrängt haben und wir einen Sommer verbringen konnten, in dem die Quote an Neuinfektionen ein sehr niedriges Niveau erreicht hatte, müssen wir in den letzten Wochen leider wieder einen deutlichen Anstieg der Infiziertenzahlen zur Kenntnis nehmen. Einen Anstieg, der zurzeit eine Dynamik entwickelt, welche unsere Gesellschaft erneut vor große Herausforderungen stellt.

Täglich werden „Rekordwerte“ in trauriger Höhe erreicht und auch unser Gesundheitssystem sieht sich steigenden Belastungen – vor allem in den Bereichen der ambulanten aber auch speziell der stationären Versorgung – gegenüber. Gerade die Risikogruppen von älteren Menschen sowie von Menschen mit Vorerkrankungen, welche es besonders zu schützen gilt, sind mehr und mehr betroffen.

Aber auch die Bereiche der Kinderbetreuung und der Schulen erleben erhebliche Einschnitte in Form von Quarantänemaßnahmen, Teilungen von Gruppen beziehungsweise Klassengemeinschaften und erneuten Homeschooling-Maßnahmen, was Kinder, Jugendliche und natürlich auch deren Eltern vor große Belastungen wie auch Herausforderungen stellt.

Die Wirtschaft mit all ihren Bereichen, von der kleinen Einzelfirma bis hin zum großen Unternehmen, kämpft nach wie vor mit den Folgen des Lockdowns im Frühjahr. Nicht zu vergessen die Gastronomie über die Kulturschaffenden bis hin zur Veranstaltungsbranche wie auch die Schaustellerbetriebe.

Das soziale Miteinander in unserer Gesellschaft musste teils wieder neu wachsen und steht nun wiederum vor einer neuen Bewährungsprobe.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, Sie sehen – kaum ein Bereich unseres Lebens, der nicht massiv betroffen war beziehungsweise dies noch immer ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemiesituation gilt es gerade in den jetzigen Tagen für jede und jeden Einzelnen, wieder Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen.
Diese Verantwortung lässt sich meines Erachtens am besten mit den Begriffen Vorsicht, Rücksicht, Umsicht und Verantwortungsbewusstsein beschreiben. Bitte halten wir uns alle an die geltenden Regeln und tragen so unseren ganz persönlichen Teil dazu bei, die Pandemiesituation unter Kontrolle zu behalten.

Die Missachtung der geltenden Regeln durch eine kleine Gruppe an Menschen schadet der großen Solidargemeinschaft der Vernünftigen.

Es gilt, die Menschen, die den Risikogruppen angehören, zu schützen und so zu handeln, dass keine weitergehenden Einschränkungen – etwa in Kindertagesstätten, Schulen, aber auch in der Wirtschaft und dem sozialen Miteinander nötig werden.

Bei aller Komplexität der aktuellen Lage sei mir aber an dieser Stelle auch noch ein Wunsch an die Bundes-, wie auch Landespolitik gestattet, wenngleich ich natürlich Verständnis für die schwierige Lage habe, in der sich die politisch Verantwortlichen befinden. Um eine breite Akzeptanz für die nächsten Schritte in der Pandemiebekämpfung zu erreichen, wäre meines Erachtens ein zentraler Baustein, die angeordneten Maßnahmen einheitlich, klar durchgängig und für jede und jeden nachvollziehbar zu strukturieren.
Es ist jetzt nicht an der Zeit für hochkomplizierte Verklausulierungen sowie Über- oder Unterbietungswettbewerbe. Zudem gilt es, den Mut zu haben, manch eine bereits getroffene Entscheidung zu überdenken und wenn nötig auch zu optimieren.

Den größten Teil zur Bewältigung der Pandemie können wir allerdings selbst beitragen:
nämlich wenn wir uns alle an die bekannten Grundregeln und Infektionsschutzmaßnahmen halten – Abstand, Hygiene, Maske, Lüften, Kontaktbeschränkungen einhalten, …

Ich bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich bei all jenen, die ganz egal in welchem Bereich, dazu beitragen, dass wir auch diese schwere Prüfung bewältigen können.

Ganz einfach „MITEINANDER – FÜREINANDER“.

Beste Grüße und bleiben Sie gesund.

Ihr
Wolfgang Beißmann
Erster Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen

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